Movie meets Media Party – Berlinale 2016

Axel Milberg - Judith M ilberg - Movie meets Media 2016 © Holger Jacobs

Movie meets Media Party – Berlinale 2016

 

Von Holger Jacobs

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13.2.2016

 

Viele sagen, die Fashion Week und die Berlinale wären eigentlich nur dazu da Party zu machen. Und bei vielen ist das wirklich so. Doch für die Mehrzahl der Beteiligten bedeuten diese Tage harte Arbeit. Und viele Meetings. Denn jeder Kontakt kann eines Tages wichtig werden. Sucht ein Filmproduzent ein neues Schauspieltalent und hat er es vielleicht gerade zuvor auf einer Veranstaltung kennen gelernt, dann wird er sie sicher eher zum Casting einladen als die Tausenden von namenlosen Gesichtern in den Karteien der Schauspielagenturen.

 

Und dasselbe gilt für Regisseure, Drehbuchautoren, Kameramänner, Maskenbildner und, und, und.

 

Weshalb Party machen während der Berlinale nicht einfach nur Party machen im üblichen Sinne ist. Denn es kommt darauf an in lockerer Atmosphäre den richtigen Gesprächspartner und dabei den richtigen Ton zu finden. Dann kann das sehr erfolgreich enden!

 

Eine solche Veranstaltung ist die Movie meets Media. 1999 von dem Geschäftsmann Sören Bauer ins Leben gerufen findet sie mittlerweile in Hamburg, Berlin und München statt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Denn hierbei handelt es sich um genau die Sorte von Party wie oben schon erwähnt. Jeder gibt sich freundlich, locker und „cool“ und jeder hofft auf gute Gespräche und gute Kontakte. Aber natürlich ist es auch ein Wiedersehen mit Kollegen, mit denen man vielleicht vor Jahren zusammen gedreht und sich seitdem aus den Augen verloren hat.

 

Neben den reinen Vertretern der Filmbranche werden die Mitarbeiter der Medien eingeladen, ohne die eine ausreichende Vermarktung der Filme ja gar nicht möglich wäre. So hatte ich die Ehre eingeladen zu werden und die Gelegenheit mir das bunte Treiben bei einem Glas Champagner selber anzuschauen. Ich traf die Schauspielerin Sarah Besgen, die viele Jahre bei der Telenovela „Rote Rosen“ mitgespielt hat. Dann Alexander Dibelius und seine Frau Laila Maria, die letztes Jahr in einem Film von Ai Wei Wei mitspielte. Und Jürgen Prochnow, der im Alter, ähnlich wie Jean Connery, immer besser aussieht. Und zu meiner großen Freude stand ich plötzlich vor Tatort-Kommissar Axel Milberg und seiner bezaubernden Frau Judith. Diese hatte ich vor vielen Jahren als junger Student in München kennengelernt und seitdem nicht mehr gesehen. So war die Überraschung um so größer. Und wie ich feststellte hat sie von ihrem Charme bis heute nichts verloren. So lernte ich an diesem Abend ebenfalls ihren Mann kennen, den ich bisher nur vom Bildschirm her kannte. Seine positive Ausstrahlung mit seinen fröhlich-humorvollen Augen sprechen einen auch in der Realität sofort an.

 

Als ich dann wenig später noch das sehr reichhaltige Büffet geentert hatte, beschloss ich, mich auf den Heimweg zu machen. Morgens hatte ich meinen Artikel über die Eröffnung der Berlinale fertig gemacht und publiziert und am Nachmittag an einem Panel über den zukünftigen Einfluss der großen Internetplattformen wie Netlix und Amazon Prime teilgenommen. Die Anwaltskanzlei für Medienrechte, Morrison & Foerster, hatte hochkarätige Speaker eingeladen (u.a. David Goldman von Paramount Television), einem interessierten Publikum zu erklären, wie sich unsere Sehgewohnheiten vom Fernsehen weg hin zu TV-Kanälen im Internet bewegen werden.

 

Und am Abend dann die Movie meets Media im vornehmen Hotel Ritz Carlton. Irgendwann ist man nicht mehr aufnahmefähig und muss sich zurückziehen.

 

Die Berlinale kann sehr anstrengend sein, auch wenn es noch so spannend ist. Dabei hat sie gerade erst begonnen…

 

Axel und Judith Milberg, Movie meets Media, Berlinale 2016 © Holger Jacobs

Axel und Judith Milberg, Movie meets Media, Berlinale 2016 © Holger Jacobs

 

 

Holger Jacobs

Author: Holger Jacobs

Fotograf und Journalist

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