Vorschau Kultur Berlin Januar 2018

Vorschau Kultur Januar 2019 © Jacobs/ Rotthoff

Vorschau Kultur Berlin Januar 2018

 

Von Holger Jacobs

07.01.2019

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Das Jahr 2019 wird bestimmt durch zwei prominente Geburtstage: 100 Jahre BAUHAUS und 200 Jahre THEODOR FONTANE.

Auf beide werde ich in meinen nächsten Newslettern näher eingehen. Die Auftaktveranstaltung des Bauhaus- Jahres findet ab 16. Januar in der Akademie der Künste in Berlin statt (siehe weiter unten unter „Kunst“).

Noch ein Hinweis zum Verkehr in Berlin: Ab heute bis zum 24. Februar sind die U2 zwischen Bahnhof Zoologischer Garten und Gleisdreieck und die U3 bis zum 3. März zwischen Spichernstraße und Warschauer Straße unterbrochen.

Opern (Premieren bis zum Ende der Saison)

Staatsoper Unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden © Holger Jacobs/ kultur24.berlin

13.01.2018. Premiere von „VIOLETTER SCHNEE„. Oper von Beat Furrer. Uraufführung. Handlung: Die Welt im Ausnahmezustand. Fünf Menschen sind eingeschlossen in einem unaufhörlichen Schneefall. Die Zeit scheint stillzustehen. Endzeitstimmung.
Regie: Claus Guth, Musik. Leitung: Matthias Pintscher. Mit Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Gyula Orendt, Georg Nigl, Otto Katzameier und Martina Gedeck als Schauspielerin.

17.02.2019. Premiere. Als Highlight in der zweiten Hälfte der Saison kommt eine Neuinszenierung von „DIE ZAUBERFLÖTE“ von Mozart unter der Regie von Yuval Sharon und der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst.
Mit Anna Prohaska als Pamina.

09.03.2019. Premiere von „BABYLON“ von Jörg Widmann, Libretto von Peter Sloterdijk. Handlung:Von den Grenzen der Sprache, vielmehr der Sprachverwirrung, handelt Jörg Widmanns »Babylon«. Der Komponist stellt hierin die multikulturelle Gesellschaft der vorantiken Hochkultur-Metropole ins Zentrum seiner Oper.
Regie: Andreas Kriegenburg, Musik. Leitung: Daniel Barenboim. Mit: Mojca Erdmann, Charles Workmann, Susanne Elmark, John Tomlinson, Marina Prudenskaya.

13.04.2019. Premiere von „DIE VEROBUNG IM KLOSTER“ von Sergeij Prokofiew.
Handlung: Mehrere Paare, die nach mancherlei Verwirrungen und Verwicklungen schließlich zueinander finden, dazu gefoppte Drahtzieher, die sich eigener Schlinge verfangen, bieten viel komödiantisches Potential, das Prokofjew auch voll ausschöpft – in Gestalt einer Oper, die voller Lyrismen wie voller Theatralik ist.
Regie: Dmitri Tcherniakov, Musik. Leitung: Daniel Barenboim.
Mit: Aida Garifullina, Anna Goryachova, Violetta Urmana, Andrei Zhilikhovsky, Stephan Rügamer

31.05.2019. Premiere von „DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN„, Kinderoper von Sergej Prokofiew. Handlung: Ein vielschichtiges, lebendiges Märchen- und Maskenspiel, mit Königen und Zauberern, Prinzessinnen und Prinzen sowie vielen anderen phantastischen Gestalten.
Regie: Ulrike Schwab, Musik. Leitung: Uwe Sochaczewsky.
Mit: Adriane Queiroz, Rowan Hellier, Daniel Arnaldos, Ingo Witzke und dem Ensemble des Kinderopernhauses Unter den Linden

02.06.2019. Premiere von „RIGOLETTO“ von Verdi unter der Regie von Bartlett Sher und der musikalischen Leitung von Andres Orozco-Estrada. Die Gilda singt Nadine Sierra, der Herzog von Mantua ist Michael Fabiano und den Rigoletto singt Christopher Maltmann

Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Holger Jacobs/kultur24.berlin

  1. Januar 2019. Premiere von „LA SONNAMBULA“ von Vincenzo Bellini (1831). Unter der musikalischen Leitung von Diego Fasoli und der Regie von Jossi Wieler mit Sergio Morabito. Die Amina wird gesungen von Venera Gimadieva.
  2. März 2019, Premiere von „DER ZWERG“ von Alexander von Zemlinsky (1871 – 1842) nach einem Märchen von Oscar Wilde. Unter der musikalischen Leitung von Donald Runnicles und der Regie von Tobias Kratzer. Die Story: Eine Prinzessin bekommt zum 18 Geburstag einen Zwerg geschenkt, der sie mehr fasziniert, als sie erwartet hätte. Doch als dieser sich unsterblich in die Prinzessin verliebt, führt das zur Tragödie. Uraufführung 1922 in Köln. Die Prinzessin wird von Elena Tsallagova gesungen, der Zwerg von David Butt Philip.
  3. April 2019. Uraufführung von „OCEANE“ von Detlef Glanert (*1960) nach einer Novelle von Theodor Fontane. Die Story: Eine „fremde Frau vom Meer“(Meerjungfrau?) kommt aufs Land und bringt die Gefühlswelt der Menschen durcheinander. Denn sie hat ein Problem: Sie kennt keine Gefühle!
    Unter der musikalischen Leitung von Donald Runnicles und der Regie von Robert Carsen. Zum 200 Geburtstag von Theodor Fontane (*30.12.1819 in Neuruppin).
  4. Mai 2019. Premiere von „DON QUICHOTTE“ von Jules Massenet unter der musikalischen Leitung von Emmanuel Villaume und der Regie von Jakop Ahlbom. Don Quichotte wird gesungen von Alex Esposito, Sancho Pansa von Mikheil Kiria und die schöne Dulcinée von Clémentine Margaine (sang die Carmen in der Inszenierung von Januar 2018 an der Deutschen Oper).

24., 27. und 29. Juni gibt es konzertante Aufführüngen von „HAMLET“ mit Florian Sempey als Hamlet und Diana Damrau als Ophélie.

Komische Oper

Komische Oper Berlin © Holger Jacobs/ kultur24.berlin

  1. Januar 2019. Premiere von „LA BOHÈME“ von Puccini unter der musikalischen Leitung von Jourdan de Souza und in der Regie von Barrie Kosky. Mit Nadja Mchantaf als Mimi, Vera-Lotte Böcker als Musetta und Gerard Schneider als Rodolfo. Eigentlich Eine Weihnachtsoper, hier kommt sie aber erst Ende Januar zur Premiere.
  2. März 2019. Premiere von „POROS“ von Händel (Uraufführung 1731) über den Eroberer Alexander, der nach Indien reist, um den Subkontinent für sich zu erobern. Dabei hat er aber nicht mit der List und Tücke des indischen Königs Poros und der Verführungskunst der schönen Königin Mahamayas gerechnet.
  3. Mai 2019, Premiere/Uraufführung von „M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER“ von Moritz Eggert (*1965) unter der musikalischen Leitung von Ainārs Rubiķis und in der Regie von Barrie Kosky (ebenfalls Libretto). Mit Scott Hendricks als der Mörder. Film und Oper kommen wieder einmal zusammen. Der geniale Film von Fritz Lang von 1931 unter dem gleichen Titel zeigt einen von einer ganzen Stadt gehetzten Kindermörder. In dieser Spirale von Hass und Gegenhass weiß der Zuschauer am Ende nicht mehr, wer das Opfer und wer der Täter ist. Damals spielte Peter Lorre die Rolle des Mörders in einer oscarreifen Leistung. Den Film sollte man sich auf jeden Fall noch einmal parallel zur Inszenierung an der Komischen Oper anschauen!

Ballett (Premieren bis zum Ende der Saison)

Staatsballett Berlin

  1. Februar 2019, Premiere von „VAN DIJK | EYAL„. Anouk van Dijk ist eine niderländische Tänzerin und Choreographin, die seit 1998 ihre eigene Kompanie hat. Bekannt wurde sie durch ihre „Countertechnique“, eine Bewegungstechnik, in der ausschweifende Bewegungen des einen Körperteils durch gegenläufige Bewegungen anderer Körperteile ausgeglichen werden. In Berlin war ihre Arbeit bereits 2009 und 2010 an der Schaubühne zu bewundern. Ihre Choreographie heißt „DISTANT MATTER„.

Das zweite Stück an diesem Abend, „HALF LIFE“ von Sharon Eyal und Gai Behar mit der Musik von Ori Lichtik, kam in Berlin bereits am 7. Sept. 2018 zur Premiere. Kultur24 berichtete.

Hier mein Video zu „HALF LIFE“ auf meinem Kulturkanal kultur24 TV:

  1. März 2019, Premiere von „LA SYLPHIDE“ in der Choreographie von August Bournonville (Uraufführung 1836) und in der Neueinstudierung von Frank Andersen. Die Story: In den schottischen Highlands: Schäfer James, der kurz vor der Heirat mit seiner Braut Effie steht, erscheint eines Tages eine geflügelte Waldfee, die sich in den Schäfer verliebt hat. Auch James ist von dem Fabelwesen entzückt, doch möchte er die Verlobung mit Effie nicht brechen. Als es zur Trauungszeremonie kommt, verschwinden plötzlich die Hochzeitsringe. Als er daraufhin der Waldfee folgt, wird ihre Liebe durch die böse Hexe Madge gestört, die beide zu Tode bringt, weil das Irdische unddas Übersinnliche sich nicht vereinen können. „La Bayadère“ gilt als der Durchbruch des Spitzentanzes einer Ballerina, um zusammen mit dem TuTu das Schweben eines Fabelwesens darzustellen.

Am 4. April 2019, Premiere von „BALANCHINE|FORSYTHE|SIEGAL“ zeigt die Ballettchoreographien „Theme and Variations“ von George Balanchine mit der Musik von Tschaikowsky, „The Second Detail“ von William Forsythe mit der Musik von Thom Willems und „Oval“ von Richard Siegal. Die Musik kommt von Carsten Nikolai.

Theater

Deutsches Theater Berlin

Thema der Saison: „Wer Wen“

13.01.2019. Premiere von „ANTIGONE“ von Sophokles. Regie: Lilja Rupprecht.
Mit Manuel Harder als Kreon und Zora Schemm als Antigone

Deutsches Theater, „Antigone von Sophokles“, Foto: Arno Declair

20.01.2019. Premiere von „IN DER SACHE J. ROBERT OPPENHEIMER“ von Heinar Kipphardt. Regie: Christopher Rüping.
Ein Stück über den Erfinder der Atombombe.
Mit Felix Goeser, Michael Goldberg, Camill Jammal, Maike Knirsch, Katharina Matz und Wiebke Mollenhauer

30.01.2019. Premiere von „BLACK MARIA“ von René Pollesch
Handlung: 1973 und 1975 haben zwei Terrorfilme (in Abwandlung des Genres Horrorfilm) die Zeit des Blockbusterkinos begründet. Jaws ist dabei unmittelbar von The Exorcist beeinflusst, gerade in seiner Eröffnungsszene, die die Exorzismus-Szene aus letzterem nachspielt. Der einzige weitere Terrorfilm in den All Time Top 100 ist erst wieder Mel Gibsons The Passion of Christ. Die Geburtsstätte des kommerziellen Kinos ist wohl die Black Maria, das 1893 gebaute erste Filmstudio der Welt.
Mit: Franz Beil, Benjamin Lillie, Astrid Meyerfeldt, Jeremy Mockridge und Katrin Wichmanm

Berliner Ensemble

12.01.2019. Premiere von „DIE ANTIGONE DES SOPHOKLES“ von Bertholt Brecht, Regie: Veit Schubert. Eine Koproduktion mit der Ernst-Busch Hochschule für Schauspiel Berlin.
Handlung: Als Bertholt Brecht 1947 frisch aus dem amerikanischen Exil zurückkehrte, legte er eine Antigone-Bearbeitung vor und brachte diese im Schweizer Chur selbst zur Uraufführung. Brecht diente der antike Stoff als Parabel über die Verantwortung des Individuums im Angesicht großen Unrechts und als eine Analyse von staatlicher Willkür, Widerstand und Gewalt. Der NS-Terror, Auschwitz und Stalingrad standen ihm mahnend im Hintergrund.
Mit: Aysima Ergün (Antigone), Annina Walt (Ismene), Oscar Hoppe (Kreon), Skye McDonald (Hämon), Aniol Kirberg (Tiresias), Enno Trebs (Wächter)

19.01.2019. Premiere von „GALILEO GALILEI“ von und nach Bertholt Brecht mit der Musik von Hanns Eisler. Regie: Frank Castorf
Handlung: 1938, im dänischen Exil, schreibt Bertolt Brecht „Leben des Galilei“. Selten hat ein Theaterstück eine derart bewegte Geschichte wie das Drama um den Physiker Galileo Galilei, der am 22. Juni 1633 vor der kirchlichen Inquisition die Aussage widerruft, dass die Erde um die Sonne kreist, weil sie nicht mit der biblischen Kosmologie vereinbar erscheint. Brechts Urteil ist eindeutig: „Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“
Mit: Jürgen Holtz, Andreas Döhler, Bettina Hoppe, Peter Luppa, Sina Martens, Wolfgang Michael, Peter Moltzen, Rocco Mylord, Owen Peter Read, Stefanie Reinsperger, Aljoscha Stadelmann.

Berliner Ensemble, „Galileo Galilei“, Foto: Matthias Horn

26.01.2019. Premiere/Uraufführung von „heiner 1 – 4(engel fliegend, abgelauscht)“ von Fritz Kater. Regie: Lars-Ole Walburg im Kleinen Haus des BE.
Handlung: Heiner Müller, 1929 in Sachsen geboren, gilt als einer der wich­tigsten deutschsprachigen Dramatiker und Schriftsteller­persönlichkeiten der DDR. Der 1995 verstorbene Lyriker, Prosa­-Autor und Essayist war außerdem als Regisseur,  Dramaturg und Präsident der Akademie der Künste Berlin (Ost) tätig und nicht zuletzt ab 1992 als Ko­-Intendant und später alleiniger Intendant des Berliner Ensembles.
Theaterautor Fritz Kater hat ein Stück über und um Heiner Müller geschrieben. In diesem spielt Kater in verschiedenen Texturen mit dem Theater selbst und fächert Gesagtes und Gelebtes von Müller weit auf. Über die Liebesgeschichte zwischen Heiner Müller und Brigitte Maria Mayer oder Interviewfetzen über Kunst und Gesellschaft aus den Nachwendejahren, genauso wie ein Stück im Stück und einen Monolog über das Leben, das Ende und den ganzen Rest.

Schaubühne

  1. Januar 2019. Premiere/Uraufführung von „STATUS QUO“ von Maja Zade. Regie: Marius von Mayenburg.
    Handlung:»status quo« zeigt die Welt, wie sie ist, bloß spiegelverkehrt: Das Objekt der Begierde und der Diskriminierung – im Beruflichen wie im Häuslichen – ist hier der Mann. Die Umkehrung der realen Machtverhältnisse lässt die Mechanismen der Ungleichheit in einer ebenso bissigen wie komischen Satire in aller Schärfe hervortreten. Die Leidenswege des Protagonisten Florian in drei unterschiedlichen Berufssituationen machen die Absurdität eines Machtgefälles sichtbar, an das man sich so sehr gewöhnt hat, dass man es für normal hält.
    Mit: Moritz Gottwald, Jule Böwe, Marie Buchard, Jenny König und Lukas Turtur

Schaubühne, „Status Quo“, Foto: Arno Declair

Maxim Gorki Theater

11.01.2019. Premiere von „DIE NACHT IN LISSABON“ nach dem Roman von Erich Maria Remarque. Regie & Bühne: Hakan Savaş Mican
Handlung: Der Hafen von Lissabon war der Ort, an dem sich für viele Exilant*innen die Möglichkeit einer Flucht aus dem faschistischen Europa verband. Von hier gingen die Schiffe in die USA, für die meisten war die Schwelle zur Freiheit – ein Ticket und ein Visum – eine unüberwindliche. Die Nacht von Lissabon ist der Bericht von Helen und Josef und ihrer verzweifelten Liebe auf der Flucht durch Europa. Hakan Savaş Micans Überschreibung folgt Remarques Erzählung auf einer heutigen Reise von Osnabrück über Zürich und Paris bis nach Lissabon.

Maxim Gorki Theater, „Die Nacht von Lissabon“, Foto: Esra Rotthoff

Musik Klassik

Philharmonie Berlin

17., 18., 19. 01.2019. Die Berliner Philharmoniker spielen unter Dirigent Mariss Jansons zusammen mit Pianist Jewgenij Kissin Werke von Richard Strauss („Also sprach Zaratustra“), Franz Liszt (Klavierkonzert Nr. 1) und Richard Wagner (Ouvertüre zu Rienzi)

Philharmonie Berlin, Jewgeni Kissin © Deutsche Grammophon

24., 25., 26. 01.2019. Die Berliner Philharmoniker spielen unter Dirigent Alan Gilbert zusammen mit Geigerin Lisa Batiashvili Werke von Thorwaldsdottir, Sergej Prokofjiew (Violinkonzert Nr. 2) und Richard Strauss (Symphonia Domestica)

Philharmonie Berlin, Lisa Batiashvili , Foto: Mat Hennek/ Deutsche Grammophon

Pierre Boulez Saal

  1. Januar 2019, 19:30 Uhr, Thomas Hampson / Wolfram Rieger mit Werken von Franz Schubert
  2. Januar 2019, 15:00 Uhr, Thomas Hampson, öffentlicher Workshop zu ausgewählten Liedern von Franz Schubert
  3. Januar 2019, 10:30 Uhr, Thomas Hampson, öffentlicher Workshop zu ausgewählten Liedern von Franz Schubert
    Am 26. Januar 2019 um 16:00 Uhr gibt es ein Abschlusskonzert mit  Thomas Hampson zum Workshops mit den ausgewählten Liedern von Franz Schubert

Musik Pop/ Rock (eine kleine persönliche Auswahl):

Die Konzertsaison 2019 bringt folgende Gruppen und Sänger nach Berlin:
Tears for Fears, Ozzy Osborne, Amy McDonald, Shawn Mendes, Bob Dylan, Rod Stewart, Hugh Jackman, Mark Knopfler, Bryan Ferry, Eric Clapton, KISS, Fleetwood Mac, Phil Collins, TOTO, Man At Work, PINK, Alice Cooper, CHER, Ariana Grande und SEEED nach Berlin.
Zeitpunkt, Orte und Ticketverkauf findet Ihr auf der Starseite von www.kultur24.berlin in der Rubrik „Best of Rock/ Pop Concerts“ (rechte Sidebar).

Eric Clapton © Universal Music

Kunst

100 Jahre Bauhaus

Das ganze Jahr über wird an verschiedenen Orten der vielleicht berühmtesten Stilrichtung der Moderne gedacht: dem Bauhaus.
Es wurde 1919 in Weimar gegründet und kurze Zeit später in Dessau fortgesetzt, bis es in Berlin 1933 sein abruptes Ende fand.
Die Auftaktveranstaltung findet in der Akademie der Künste am Hanseatenweg in Berlin-Tiergarten statt, vom 16. – 24. Januar 2019.
Über weitere Ausstellungen und Veranstaltungen werden ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten.

100 Jahre Bauhaus, Akademie der Künste © Interactive Media Foundation

Mode

Die Berlin Fashion Week findet vom 14. – 18. Januar 2019 statt.
Zentraler Ort ist wie im letzten Jahr das ehemalige E-Werk an der Wilhelmstrasse in Berlin-Mitte.
Mit Modenschauen von u.a. Esther Perbandt, Ivanman, Isabel Vollrath, Lena Hoschek, Kilian Kerner, Irene Luft, Rebekka Ruetz, Odeeh und Willy Bogner
Hier der Schedule für die Runway Shows:

Berlin Fashion Week 2019 © MBFW

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Preview Culture Berlin January 2019
By Holger Jacobs
07/01/2019
The year 2019 will be marked by two promenten birthdays: 100 years BAUHAUS and 200 years THEODOR FONTANE. We will talk about both of these topics in our next newsletters. The kick-off event of the Bauhaus Year will take place on 16 January at the Akademie der Künste in Berlin (see below under „Art“).
Recommendations for the traffic in Berlin: From today until 24 February, the U2 between Bahnhof Zoologischer Garten and Gleisdreieck and the U3 are interrupted until 3 March between Spichernstraße and Warschauer Straße.
Opera (premieres until the end of the season)
Staatsoper Unter den Linden
01/13/2018. Premiere of „VIOLET SNOW“. Opera by Beat Furrer. Premiere. Action: The world in a state of emergency. Five people are trapped in a never ending snowfall. Time seems to stand still. Endzeitstimmung. Director: Claus Guth, Music. Head: Matthias Pintscher. With Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Gyula Orendt, Georg Nigl, Otto Katzameier and Martina Gedeck as an actress.
02/17/2019. Premiere. As a highlight in the second half of the season comes a new production of „THE MAGIC FLUTE“ by Mozart, directed by Yuval Sharon and the musical direction of Franz Welser-Möst. With Anna Prohaska as Pamina.
09/03/2019. Premiere of „BABYLON“ by Jörg Widmann, libretto by Peter Sloterdijk. Action: Jörg Widmann’s „Babylon“ deals with the limits of language, rather the confusion of words. The composer here places the multicultural society of the pre-antique high culture metropolis at the center of his opera. Director: Andreas Kriegenburg, Music. Head: Daniel Barenboim. With: Mojca Erdmann, Charles Workman, Susanne Elmark, John Tomlinson, Marina Prudenskaya.
04/13/2019. Premiere of „THE MOVEMENT IN THE MONASTERY“ by Sergei Prokofiev. Action: Several couples who finally found after many confusions and complications each other, to dupe mastermind who catch their own noose, offer plenty of comedic potential that Prokofiev also makes full use of – in the form of an opera that is full of lyricism as full of theatrics. Director: Dmitri Tcherniakov, music. Head: Daniel Barenboim. With: Aida Garifullina, Anna Goryachova, Violetta Urmana, Andrei Zhilikhovsky, Stephan Rügamer
05/31/2019. Premiere of „THE LOVE OF THE THREE ORANGES“, children’s opera by Sergei Prokofiev. Action: A multi-layered, living fairytale and masquerade, with kings and wizards, princesses and princes, as well as many other fantastic characters. Director: Ulrike Schwab, Music. Head: Uwe Sochaczewsky. With: Adriane Queiroz, Rowan Hellier, Daniel Arnaldos, Ingo Witzke and the ensemble of the children’s opera house Unter den Linden
06/02/2019. Premiere of „RIGOLETTO“ by Verdi, directed by Bartlett Sher and the musical direction of Andres Orozco-Estrada. The Gilda sings Nadine Sierra, the Duke of Mantua is Michael Fabiano and the Rigoletto sings Christopher Maltmann

Deutsche Oper Berlin
January 26, 2019. Premiere of „LA SONNAMBULA“ by Vincenzo Bellini (1831). Under the musical direction of Diego Fasoli and directed by Jossi Wieler with Sergio Morabito. The Amina is sung by Venera Gimadieva.
March 24, 2019, premiere of „DER ZWERG“ by Alexander von Zemlinsky (1871 – 1842) after a fairy tale by Oscar Wilde. Under the musical direction of Donald Runnicles and directed by Tobias Kratzer. The story: A princess gets a dwarf for the 18th birthday, which fascinates her more than she expected. But when he falls madly in love with the princess, it leads to tragedy. World premiere 1922 in Cologne. The princess is sung by Elena Tsallagova, the dwarf of David Butt Philip.
April 28, 2019. World premiere of „OCEANE“ by Detlef Glanert (* 1960) after a novella by Theodor Fontane. The story: A „strange woman from the sea“ (mermaid?) Comes to the countryside and mixes the emotional world of the people. Because she has a problem: she knows no feelings! Under the musical direction of Donald Runnicles and directed by Robert Carsen. For the 200th birthday of Theodor Fontane (* 30.12.1819 in Neuruppin).
May 30, 2019. Premiere of „DON QUICHOTTE“ by Jules Massenet under the musical direction of Emmanuel Villaume and the direction of Jakop Ahlbom. Don Quichotte is sung by Alex Esposito, Sancho Panza by Mikheil Kiria and the beautiful Dulcinée by Clémentine Margaine (sang the Carmen in the staging of January 2018 at the Deutsche Oper).
June 24th, 27th and 29th there will be concert performances of „HAMLET“ with Florian Sempey as Hamlet and Diana Damrau as Ophélie.

Komische Oper Berlin
January 27, 2019. Premiere of „LA BOHÈME“ by Puccini under the musical direction of Jourdan de Souza and directed by Barrie Kosky. With Nadja Mchantaf as Mimi, Vera-Lotte Böcker as Musetta and Gerard Schneider as Rodolfo. Actually a Christmas opera, but here it comes until the end of January for the premiere.
16 March 2019. Premiere of „POROS“ by Handel (premiere 1731) about the conqueror Alexander, who travels to India to conquer the subcontinent. But he did not count on the cunning and treachery of the Indian king Poros and the seductive art of the beautiful queen Mahamayas.
5 May 2019, premiere of „M – A CITY LOOKING FOR A MURDER“ by Moritz Eggert (* 1965) under the musical direction of Ainārs Rubiķis and directed by Barrie Kosky (also libretto). With Scott Hendricks as the killer. Film and opera come together again. The ingenious film by Fritz Lang from 1931 under the same title shows a child murderer hunted by a whole city. In this spiral of hatred and hatred, the spectator in the end no longer knows who the victim is and who the perpetrator is. At that time Peter Lorre played the role of the murderer in an Oscar-ready performance. In any case, you should watch the film again parallel to the staging at the Komische Oper!

Ballet (premieres until the end of the season)
Staatsballett Berlin
February 15, 2019, premiere of „VAN DIJK | EYAL“. Anouk van Dijk is a Dutch dancer and choreographer who has her own company since 1998. She became known for her „Countertechnique“, a movement technique in which dissolute movements of one body part are compensated by opposing movements of other body parts. In Berlin her work was already admired in 2009 and 2010 at the Schaubühne. Her choreography is called „DISTANT MATTER“.
The second piece of this evening, „HALF LIFE“ by Sharon Eyal and Gai Behar with music by Ori Lichtik, premiered in Berlin on Sept. 7, 2018. Kultur24 reported.
March 1, 2019, premiere of „LA SYLPHIDE“ in the choreography of August Bournonville (first performed in 1836) and in the new version of Frank Andersen. The story: In the Scottish Highlands: Shepherd James, who is about to marry his bride Effie, one day appears a winged forest fairy who has fallen in love with the shepherd. James is also delighted with the mythical creature, but he does not want to break the engagement with Effie. When the wedding ceremony comes, the wedding rings suddenly disappear. When he then follows the forest fairy, her love is disturbed by the evil witch Madge, who brings both to death, because the earthly and the supersensible can not unite. „La Bayadère“ is considered the breakthrough of a ballerina’s top dance to portray, together with the TuTu, the levitation of a mythical creature.
On April 4, 2019, premiere of „BALANCHINE | FORSYTHE | SIEGAL“ shows ballet choreographies „Theme and Variations“ by George Balanchine with music by Tchaikovsky, „The Second Detail“ by William Forsythe with music by Thom Willems and „Oval“ by Richard Siegal. The music comes from Carsten Nikolai.

Theatre
Deutsches Theater Berlin
Theme of the season: „Who Wen“
01/13/2019. Premiere of „ANTIGONE“ by Sophocles. Director: Lilja Rupprecht. With Manuel Harder as Kreon and Zora Schemm as Antigone
01/20/2019. Premiere of „IN THE THING J. ROBERT OPPENHEIMER“ by Heinar Kipphardt. Director: Christopher Rüping. A piece about the inventor of the atomic bomb. With Felix Goeser, Michael Goldberg, Camill Jammal, Maike Knirsch, Katharina Matz and Wiebke Mollenhauer
01/30/2019. Premiere of „BLACK MARIA“ by René Polleschhandlung: In 1973 and 1975, two terror films (in a modification of the horror film genre) established the era of blockbuster cinema. Jaws is directly influenced by The Exorcist, especially in his opening scene, which reenacts the exorcism scene from the latter. The only other terrorist movie in the All Time Top 100 is again Mel Gibson’s The Passion of Christ. The birthplace of commercial cinema is probably the Black Maria, the first film studio built in 1893 in the world. With: Franz Beil, Benjamin Lillie, Astrid Meyerfeldt, Jeremy Mockridge and Katrin Wichmanm

Berliner Ensemble
01/12/2019. Premiere of „THE ANTIGONE OF SOPHOKLES“ by Bertholt Brecht, directed by Veit Schubert. A coproduction with Ernst-Busch University of Drama Berlin. Action: When Bertholt Brecht returned fresh from American exile in 1947, he presented an Antigone treatment and brought it to the premiere in the Swiss Chur itself. Brecht used the ancient material as a parable about the responsibility of the individual in the face of great injustice and as an analysis of state arbitrariness, resistance and violence. The Nazi terror, Auschwitz and Stalingrad stood him in the background admonishingly. With: Aysima Ergün (Antigone), Annina Walt (Ismene), Oscar Hoppe (Creon), Skye McDonald (Haemon), Aniol Kirberg (Tiresias), Enno Trebs (Guardian)
01/19/2019. Premiere of „GALILEO GALILEI“ by and after Bertholt Brecht with music by Hanns Eisler. Director: Frank Castorfhandlung: In 1938, in exile in Denmark, Bertolt Brecht writes „Life of Galileo“. Rarely does a play have such a turbulent history as the drama surrounding the physicist Galileo Galilei, who on 22 June 1633, before the church inquisition, recalls the statement that the earth revolves around the sun because it does not seem compatible with biblical cosmology. Brecht’s verdict is clear: „He who does not know the truth is just a fool, but whoever knows her and calls her a lie is a criminal!“ With: Jürgen Holtz, Andreas Döhler, Bettina Hoppe, Peter Luppa, Sina Martens, Wolfgang Michael, Peter Moltzen, Rocco Mylord, Owen Peter Read, Stefanie Reinsperger, Aljoscha Stadelmann.
01/26/2019. Premiere / World Premiere of „heiner 1 – 4 (flying angels, eavesdropped)“ by Fritz Kater. Director: Lars-Ole Walburg in the Small House of BE. Action: Heiner Müller, born in 1929 in Saxony, is considered one of the most important German-language dramatists and writer personalities of the GDR. The lyricist, prose author and essayist, who died in 1995, was also active as a director, dramaturge and president of the Berlin Academy of Arts (East) and not least from 1992 as co-director and later sole director of the Berliner Ensemble. Theater author Fritz Kater wrote a piece about and about Heiner Müller. In this, Kater plays in different textures with the theater itself and fans out what is said and lived by Müller far and wide. About the love story between Heiner Müller and Brigitte Maria Mayer or interview scraps about art and society from the post-revolutionary years, as well as a play in the piece and a monologue about life, the end and all the rest.

Schaubühne
18 January 2019. Premiere / Premiere of „STATUS QUO“ by Maja Zade. Director: Marius von Mayenburg. Action: „status quo“ shows the world as it is, merely mirrored: the object of desire and discrimination – in the professional and in the domestic – is the man here. The reversal of the real balance of power makes the mechanisms of inequality in a biting as well as funny satire stand out in all sharpness. The path of suffering of the protagonist Florian in three different professional situations makes the absurdity of a power gap visible, to which one has become so used that one considers it normal. With: Moritz Gottwald, Jule Böwe, Marie Buchard, Jenny König and Lukas Turtur
Maxim Gorki Theater
01/11/2019. Premiere of „THE NIGHT IN LISBON“ after the novel by Erich Maria Remarque. Director & Stage: Hakan Savaş MicanAction: The Port of Lisbon was the place where many exiles joined together to escape from fascist Europe. From here the ships went to the US, for most the threshold to freedom – a ticket and a visa – was insurmountable. The Night of Lisbon is the account of Helen and Joseph and their desperate love of fleeing Europe. Hakan Savaş Mican’s transcription follows Remarque’s narrative on a journey from Osnabrück via Zurich and Paris to Lisbon.

Music Classical
Philharmonie Berlin
17., 18., 19. 01.2019. Under the direction of Mariss Jansons and the pianist Yevgeny Kissin, the Berliner Philharmoniker play works by Richard Strauss („Also sprach Zaratustra“), Franz Liszt (Piano Concerto No. 1) and Richard Wagner (Overture to Rienzi)
24., 25., 26. 01.2019. Under the direction of Alan Gilbert and the violinist Lisa Batiashvili, the Berlin Philharmonic performs works by Thorwaldsdottir, Sergei Prokofiev (Violin Concerto No. 2) and Richard Strauss (Symphonia Domestica)
Pierre Boulez Hall
January 21, 2019, 19:30, Thomas Hampson / Wolfram Rieger with works by Franz Schubert
January 25, 2019, 3:00 pm, Thomas Hampson, public workshop on selected songs by Franz Schubert
January 26, 2019, 10:30 am, Thomas Hampson, public workshop on selected songs by Franz Schubert
Saturday, January 26, 2019, 4:00 pm, Thomas Hampson, final concert of the workshops on selected songs by Franz Schubert
Music Pop / Rock (a small personal selection):
Tears for Fears, Ozzy Osborne, Amy McDonald, Shawn Mendes, Bob Dylan, Rod Stewart, Hugh Jackman, Mark Knopfler, Bryan Ferry, Eric Clapton, KISS, Fleetwood Mac, Phil Collins, TOTO, Man At Work, The Big Concert Season PINK, Alice Cooper, CHER, Ariana Grande and SEEED to Berlin. Time and places can be found on www.kultur24.berlin in the section „Best of Rock / Pop Concerts“ (right sidebar).
Art
100 years Bauhaus
Throughout the year, the most famous style of Modernism is thought of in different places: the Bauhaus. It was founded in 1919 in Weimar and continued a short time later in Dessau until it came to an abrupt end in Berlin in 1933.
The kick-off event will take place at the Akademie der Künste on Hanseatenweg in Berlin-Tiergarten, from 16-24 January 2019.
I will report on further exhibitions and events at a later date.

Fashion
Berlin Fashion Week from 14 – 18 January 2019.Zentraler place is the former E-Werk on Wilhelmstrasse in Berlin-Mitte. With fashion shows by u.a. Esther Perbandt, Ivanman, Isabel Vollrath, Lena Hoschek, Kilian Kerner, Irene Luft, Rebekah Ruetz, Odeeh and Willy BognerHere the schedule for the runway shows:

 

Holger Jacobs

Author: Holger Jacobs

Fotograf und Journalist

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