Die neuen Filme im Kino am 18.11.2021

EIFFEL IN LOVE © Constantin Film

Die neuen Filme im Kino am 18.11.2021

 

Von Holger Jacobs

Holger Jacobs

07.11.2021

An diesem Wochenende beginnt in den Lichtspielhäusern die Weihnachtszeit.

„EIN JUNGE NAMENS WEIHNACHT“ von Gil Kenan mit Henry Lawful als dem jungen Weihnachtsmann, Maggie Smith (McGonagall aus „Harry Potter“), Kirsten Wiig („Brautalarm“), Sally Hawkins („Shape of Water“), James Broadbent (Horace Slughorn in „Harry Potter“)  und vielen anderen.
Dieser durchaus spannend und gut gemachte Film erzählt die Geschichte vom Beginn des Weihnachtsmanns, so, wie (angeblich) alles begann:
In Finnland lebt der kleine Niklas (Henry Lawful) mit seinem Vater Joel (Michiel Huisman) in ärmlichen Verhältnissen. Eines Tages verspricht der König eine hohe Belohnung für denjenigen, der aus dem hohen Norden die Hoffnung für die Menschheit bringt. Zunächst macht sich der Vater alleine auf den Weg, doch als er nicht mehr wiederkommt, folgt ihm der Sohn.
Seine Begleitung ist eine sprechende Maus und sein Rentier Blitzen. Nahe des Polarkreises finden sie das verzauberte Dorf Wichtelgrund.
Parallel dazu erzählt in der heutigen Zeit eine alte Frau (Maggie Smith) drei Waisenkindern genau diese Geschichte als Märchen und bald überlagern sich das Gestern und das Heute.
Fazit: Für die ganze Familie, besonders für die Kleinen ab 5 Jahren.

„EIN JUNGE NAMENS WEIHNACHTSMANN“ © Constantin Film

 

„HARRY POTTER“ feiert 20. Jubiläum. Zu diesem Ereignis werden alle Filme der Abenteuer-Reihe wieder im Kino gezeigt, sogar in 3D. Es lebe Hogvarts!

„GHOSTBUSTERS: LEGACY“ von Jason Reitman („Juno“, „Up in the Air“) mit Paul Ruud (Ant-Man in „Avengers“), Carrie Coon, Mckenna Grace und Finn Wolfhard.
Es geht natürlich um die alten und berühmten „Ghodtbusters“ -Filme der 80er Jahre, die damals Kassenschlager waren, auch wegen ihrer musikalischen Hits.
Im neuen Film, 40 Jahre später, kommt die alleinerziehende Mutter Callie (Carrie Coon) mit ihren Kindern, dem 16-jährigen Trevor (Finn Wolfhard) und der 12-jährigen Phoebe (McKenna Grace), in das alte Haus ihres verstorbenen Vaters.
In diesem völlig heruntergekommenen Anwesen finden sie alte Instrumente, die sie sich zunächst nicht erklären können.
Doch ihr Lehrer Mr. Grooberson (Paul Ruud) meint, sie könnten den ehemaligen Ghostbusters gehören, da ihr Großvater wohl einer der legendären Geisterjägern gewesen sein muss.
Wäre das nicht schon aufregend genug, passieren bald merkwürdige Dinge in dem kleinen Ort, so dass Trevor und Phoebe sich bald gezwungen sehen, die alten Gerätschaften ihres Großvaters wieder in Funktion zu bringen, einschließlich des alten Cadillac Break Ecto-1 von 1959.
Fazit: Perfekt inszenierte Fantasie-Geschichte mit viel Humor und Spannung.
Für die ganze Familie mit Kindern ab 10 Jahre.

„GHOSTBUSTERS.LEGACY“ Filmplakat

 

„JFK REVISITED“ von Oliver Stone. Dieser halb-dokumentarische Film, genau 30 Jahre nach Oliver Stones „John F. Kennedy – Tatort Dallas“ ist eine neue und weiterführende Analyse des vielleicht größten Mordfalls des 20. Jahrhunderts.
Meine Generation kann sich noch daran erinnern, als am 22. November 1963 um 12.30 Uhr Ortszeit in Dallas drei Schüsse auf John F. Kennedy abgefeuert wurden und der amerikanische Präsident tot auf dem Rücksitz seines Wagens zusammenbrach.
Die Umstände seines Todes sind bis heute nie ganz geklärt worden. Entsprechend viele Verschwörungstheorien kursieren, ähnlich, wie beim angeblichen Selbstmord von Marilyn Monroe im Jahre 1962.
Oliver Stone will hier Licht ins Dunkel bringen, eine überzeugende Lösung findet er allerdings auch nicht.
Aber eine überaus spannende Dokumentation hat er damit geschaffen. Mit viel Zeit-Kolorit.
Fazit: Für alle alten (und neuen) Kennedy-Fans und Verschwörungstheoretiker.
Aber auch für Menschen einer jüngeren Generation, die Einblicke in die damalige Zeit der USA in den 60er Jahre bekommen möchten, mit der Kuba-Krise, dem Kalten Krieg, den Rassenunruhen und den Aufständen der schwarzen Bevölkerung gegen die Unterdrückung durch die weiße Mehrheit in den USA.
Sehenswert!

„JFK. REVISTED“ © Camelot Productions

 

„EIFFEL IN LOVE“ von Martin Bourboulon mit Romain Duris („L’Auberge espangnole“), Emma Mackey („Sex Education“ auf Netflix) und Pierre Deladonchamps („Madame Claude“).
„Eiffel in Love“ ist ein typischer Film über ein geschichtlich bedeutendes Ereignis, welches wirklich stattgefunden hat und nun, angereichert mit fiktiven persönlichen Schicksalen, neu erzählt wird.
Hier ist es die (frei erfundene) leidenschaftliche Beziehung von Gustaf Eiffel (Romain Duris) zu seiner früheren großen Liebe Adrienne (Emma Mackey), die ihn erst zum Bau des Eiffel Turms inspiriert haben soll…
Fazit: Für alle Fans von Paris im Speziellen und der französischen Lebensart im Allgemeinen. Etwas kitschig, aber es passt zur Jahreszeit.
Und wunderschönen Bildern.

Bilderserie mit 17 Fotos der Filmproduktion:

„EIFFEL IN LOVE“ © Constantin Film

 

Holger Jacobs

Author: Holger Jacobs

Founder & Editorial Director of kultur24.berlin ug.
Founder & Editorial Director of kultur24 TV on Youtube.
Former correspondent for fashion in Paris.
Photographer, writer and filmmaker.

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