Preview GALLERY WEEKEND 2023 in Berlin

Gallery Weekend Berlin - Elsa Rouy - Holger Jacobs © kultur24.berlin

Preview GALLERY WEEKEND 2023 in Berlin

 

Von Holger Jacobs

21.04.2023

for english text click here

Mein Vorbericht mit den besten Tipps für das Gallery Weekend in Berlin

Dieses Kunst-Wochenende zum 1. Mai 2023 könnte seit 2019 wieder ein richtiges Fest mit Tausenden von Besuchern aus dem In- und Ausland werden.
Alle Corona-Beschränkungen wurden rechtzeitig zum letzten Wochenende in Deutschland aufgehoben und auch das Reisen ist jetzt international wieder uneingeschränkt möglich.

Vor ein paar Jahren war zum Gallery-Weekend der Andrang von Kunstinteressierten so groß, dass sogar die Auguststrasse in Berlin-Mitte von der Polizei zur Fussgängerzone deklariert werden musste, um den anstürmenden Massen Herr zu werden.

Schaue ich mir die Liste der fünfzig im offiziellen Kalender des Gallery Weekend genannten Künstler an, kann ich nur wenig mir bekannten Namen feststellen.

Interessant scheinen mir aber folgende Ausstellungen zu sein:

CY TWOMBLEY in der Galerie Bastian. Diesen amerikanischen Künstler, der auf Auktionen zweistellige Millionensummen erzielt, kennen wir eigentlich nur von seinen berühmten „gekritzelten“ Gemälden her.
Dabei hat er seit Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit auch fotografische Arbeiten realisiert, die es in für heutige Verhältnisse eher kleinen Formaten von 30 x 40 und 40 x 50 cm Formaten in einer Auflage von 6 bis 10 gibt.

CY TWOMBLEY, Galerie Bastian @ Cy Twombley courtesy Galerie Bastian

Leider befindet sich die Galerie Bastian seit ein paar Jahren nicht mehr an der Museumsinsel in Berlin-Mitte, sondern weit weg in Zehlendorf gegenüber der ehemaligen US-Kaserne an der Clay-Allee. In der Taylorstrasse 1.
Öffnungszeiten zum Gallery Weekend: Fr., 28. April 11 – 21 Uhr, Sa, 29. April 11 – 19 Uhr, So, 30. April 11 – 18 Uhr.
Aber der weite Weg nach Zehlendorf lohnt sich auf jeden Fall, denn nach Cy Twombly sollte man noch unbedingt die „Brücke-Maler“ (Kirchner, Schmidt-Rottluff, Nolde) im nahe gelegenen Brücke-Museum besuchen.

 

OLAF NICOLAI in der Galerie Eigen + Art in der Auguststrasse 26 in Berlin-Mitte mit dem Titel: „I never look at you from the place from which you see me“.
Eröffnung am Donnerstag, den 27. April zwischen 17 – 20 Uhr

OLAF NICOLAI, Galerie Eigen + Art @ Olaf Nicolai

 

Und ELSA ROUY in der Partnergalerie Eigen+Art Lab in der Torstrasse 220 in Berlin-Mitte

ELSA ROUY, Galerie Eigen + Art Lab © Elsa Rouy

 

KATHARINA GROSSE in der Galerie Max Hetzler in der Potsdamer Strasse 77.
Die große Dame der zeitgenössischen Deutschen Malerei ist mit ihren bunten, großformatigen Bildern in den riesigen Räumen der ehemaligen Tagesspiegel-Druckerei zu sehen. Auf jeden Fall ein Erlebnis!

KATHARINA GROSSE, Galerie Max Hetzler, Potsdamer Strasse 77, courtesy Galerie Max Hetzler

 

BRITTA THIE in der Galerie Wentrup, Knesebeckstrasse 95 in Berlin-Charlottenburg, mit ihrer Ausstellung „Scene“, in der die Künstlerin großformatige, fotorealistische Gemälde von Film-Sets zeigt. Eröffnung am Freitag, 28. April, von 18 – 21 Uhr.

BRITTA THIE, Galerie Wentrup © Britta Thie

 

MARTIN PRASKA in der Galerie Brennecke, Mommsenstrasse 45, Berlin-Charlottenburg mit großformatigen Öl-Gemälden. Eröffnung am Samstag, 22. April, von 16 – 20 Uhr

MARTIN PRASKA, Galerie Brennecke © Martin Praska

 

THEO TRIANTAFYLLIDIS  in der Galerie Nagel Draxler, Weydingerstr. 2/4 in Berlin-Mitte.
Für seine erste Ausstellung in der Galerie Nagel Draxler wird Theo Triantafyllidis ein virtuelles Online-Multiplayer-Spiel kreieren, bei dem die Spieler nackt und stimmlos in eine trostlose Umgebung geworfen werden. Ihr einziger Weg zum Überleben ist Freundlichkeit…

Theo Triantafyllidis „Feral Metaverse“, Galerie Nagel Draxler © Theo-Triantafyllidis

 

RUSSEL JAMES in der Camera Work Gallery. Wer sich schöne Frauen in lasziven Posen ansehen möchte sollte in die Camera Work Gallery in der Kantstrasse 149, Berlin-Charlottenburg gehen, gerade einmal 100 Meter von dem Restaurant Paris Bar entfernt.
Eröffnung am 28. April 19 – 21 Uhr – nur mit Einladung! Ausstellung vom 29.4. – 17.6.2023.

RUSSEL JAMES, „Erin Heatherton“, 2012, @ Russel James courtesy Camera Work Gallery

 

PAPER POSITIONS Art Fair mit 56 internationalen Galerien in den wunderschönen Räumen der Deutsche Telekom Hauptstadtrepräsentanz in der Französischen Strasse 33 unweit des Auswärtigen Amtes (und natürlich unweit des berühmten Restaurants Borchardt, welches zum Gallery Weekend sicher wieder viele interessante Gäste erwarten wird).

Paper Positions Art Fair, ph: Holger Jacobs

 

I SEE YOU Ausstellung mit 14 Künstlern aus der Berliner Szene. Organisiert von der Künstlerin Anna Borowy.
Darunter die international bekannten Martin Eder und Jonas Burgert.
Selbst Night-Club Ikone Frank Künster („King Size“, Georgia Bar“) ist dabei.
Und Schauspieler Lars Eidinger tobte sich am Eröffnungsabend letzten Freitag als DJ an den Plattentellern aus. Und jeden Abend live music.
Nåpoleon Komplex, Modersohnstraße 35-45, 10245 Berlin (Nähe Warschauer Brücke), vom 21. – 30. Mai 2023, täglich von 14.00 – 20.00 Uhr.
Meine besondere Empfehlung!

Exhibition „I SEE YOU“ im Napoleon Komplex, courtesy Anna Borowy

Ansonsten gilt wie immer, dass es drei wichtige Zentren Berliner Galerien gibt:
In Berlin-Mitte um die Auguststrasse herum, in Schöneberg/Kreuzberg um die Potsdamer Strasse herum und in Charlottenburg um die Mommsenstrasse herum.

Näheres dazu findet Ihr auf der offiziellen Berlin-Seite 

Natürlich darf man auch die staatlichen Museen nicht außer Acht lassen.

Erster Anlaufpunkt sollte immer das Kulturforum mit der Neuen Nationalgalerie sein (schließt sich gleich der Potsdamer Strasse an).
Hier natürlich besonders erwähnenswert die neue GERHARD RICHTER Ausstellung „Gerhard Richter – 100 Werke für Berlin“ (kultur24 berichtete) mit 92 Arbeiten des berühmtesten lebenden Deutschen Künstlers, welche später als Leihgabe in das zukünftige Museum des 20. Jahrhunderts kommen.

Gerhard Richter, Neue Nationalgalerie, ph: Holger Jacobs

Übrigens zum Thema Museum des 20. Jahrhunderts:
Der umstrittene Bau musste nun auf Geheiß unserer grünen Kulturstaatsministerin CLAUDIA ROTH von den Stararchitekten HERZOG & DE MEURON umgestaltete werden, damit es klimafreundlicher wird.
Das Dach wird jetzt nicht mehr lichtdurchlässig sein, sondern wird mit Sonnenkollektoren bepflastert; die Aussenwände bekommen keine halbdurchlässige Klinkerwand mehr, sondern eine doppelt isolierte, komplett geschlossene Fassade.
Auch die großen Tore, die tagsüber das Gebäude mit Licht durchfluten sollten, müssen kleinen Stahltoren weichen, die auch nur noch begrenzt für die eintretenden Besucher geöffnet werden.
Und deshalb wird alles noch einmal um 10 Millionen teurer (insgesamt zurzeit 450 Millionen Euro). Und wird natürlich auch noch 1 Jahr länger dauern, bis 2027 statt 2026.
Was tun wir nicht alles für das Klima!

Museum des 20. Jahrhunderts Berlin © Herzog De Meuron

Von wegen Klima:
Mal sehen ob uns die Klimakleber beim Besuch der verschiedenen Kunst-Orte nicht den Weg versperren – oder sogar wieder ein paar Bilder mit Tomatensoße bewerfen, wie letztes Jahr im Museum Barberini geschehen.

Apropos: NFT’s und AI ChatGBT

Während NFT – Kunst (Digital erzeugte Bilder, die nur als Code existieren, kultur24 berichtete) vor zwei Jahren noch der große Hit waren und jetzt wieder völlig out sind, ist AI-basierte Kunst (AI Artificial Intelligence, auf Deutsch KI Künstliche Intelligenz) der neue Trend.
Vor einigen Tagen tauchte in den USA auf mehreren Social Media Plattformen der Song „Heart on My Sleeve“ auf, der durch künstliche Intelligenz entstand, indem hier Stimmen und Musik von den beiden US-Rappern DRAKE und THE WEEKEND gemischt und zu einem neuen Song zusammengefügt wurden.
Nach Protesten der beiden Sänger (und deren Label UNIVERSAL MUSIC) wurde der Song schnell wieder von den Plattformen gelöscht.
Aber wo hört das reine Kopieren auf und wo fängt die Neu-Kreation an? Das kann für die gesamte Musikbranche noch zu einem Problem werden.

Doch auch im Bereich Kunst gibt es bereits den ersten Skandal basierend auf einer KI-Kreation:
Der Berliner Fotograf BORIS ELDAGSEN reichte beim Sony Photography Award ein mit ChatGBT kreiertes Bild ein – und gewann prompt den renommierten Preis!

AI-generiertes Photo von Boris Eldagsen © Boris Eldagsen

BORIS ELDAGSEN gab den Preis zwar zurück, weil er, wie er sagte, mit seinem KI-erzeugtem Bild nur einmal testen wollte, wie Preisverleihungen auf solche „Fakes“ reagieren. Offensichtlich aber war der Jury bei Sony wohl nichts Verdächtiges aufgefallen.
Ich fürchte, dass in dieser Art noch einiges auf uns zukommen wird!

An alle Gallery-Weekend Besucher:
Viel Spass!

Gallery Weekend Berlin
Vom 27. – 30. April 2023
(viele Galerien werden sicher auch noch am 1. Mai aufhaben)
Die offizielle Website des GALLERY WEEKENDS findet Ihr hier

 

English text

Gallery Weekend 2023 with hundreds of exhibitions all over Berlin

 

By Holger Jacobs

04/21/2023

The first Gallery Weekend after three years without covid restrictions

For the first time since 2019, this art weekend on May 1, 2023 could become a real art festival with thousands of visitors from home and abroad.
All corona restrictions were lifted in time for last weekend in Germany and international travel is now possible again without restrictions.

A few years ago, at the Gallery Weekend, the rush of art lovers was so strong that even Auguststrasse in Berlin-Mitte had to be declared a pedestrian zone by the police in order to get the crowds under control.

When I look at the list of the artists mentioned in the official Gallery Weekend calendar, I can only see a few names that are familiar to me.

However, the following exhibitions seem interesting to me:

CY TWOMBLEY at the Bastian Gallery. We know this American artist, who fetches tens of millions at auctions, for his famous „scribbled“ paintings. Since the beginning of his artistic activity he has also realized photographic works, which by today’s standards are rather small formats of 30 x 40 and 40 x 50 cm in an edition of 6 to 10.
Unfortunately, the Galerie Bastian is since a few years far away in Berlin-Zehlendorf, across from the former US barracks on Clay-Allee. At Taylorstrasse 1.
Opening hours for Gallery Weekend: Fri., April 28, 11 a.m. – 9 p.m., Sat, April 29, 11 a.m. – 7 p.m., Sun, April 30, 11 a.m. – 6 p.m.

CY TWOMBLEY, Galerie Bastian @ Cy Twombley courtesy Galerie Bastian

But the long way to Zehlendorf is definitely worth it, because after CY TWOMBLEY you should definitely see the BRÜCKE-Painter in the nearby Brücke-Museum.

 

OLAF NICOLAI in the gallery Eigen + Art at Auguststrasse 26 in Berlin-Mitte with the title: „I never look at you from the place from which you see me“. Opening on Thursday April 27th between 5pm and 8pm

OLAF NICOLAI, Galerie Eigen + Art @ Olaf Nicolai

 

And ELSA ROUY in the partner gallery Eigen+Art Lab at Torstrasse 220 in Berlin-Mitte

ELSA ROUY, Galerie Eigen + Art Lab © Elsa Rouy

 

KATHARINA GROSSE in the Max Hetzler Gallery at Potsdamer Strasse 77.
The great lady of contemporary German painting can be seen with her colourful, large-format pictures in the huge rooms of the former Tagesspiegel printing works. Definitely an experience!

KATHARINA GROSSE, Galerie Max Hetzler, Potsdamer Strasse 77, courtesy Galerie Max Hetzler

 

BRITTA THIE in the Wentrup gallery, Knesebeckstrasse 95 in Berlin-Charlottenburg, with her exhibition „Scene“, in which the artist shows large-format, photo-realistic paintings of film sets. Opening on Friday, April 28, from 6 p.m. to 9 p.m.

BRITTA THIE, Galerie Wentrup © Britta Thie

 

MARTIN PRASKA in the Brennecke Gallery, Mommsenstrasse 45, Berlin-Charlottenburg with large format oil paintings. Opening on Saturday, April 22, from 4 p.m. to 8 p.m

MARTIN PRASKA, Galerie Brennecke © Martin Praska

 

THEO TRIANTAFYLLIDIS at Nagel Draxler Gallery, Weydingerstr. 2/4 (Rosa-Luxemburg-Platz) in Berlin-Mitte.
For his first exhibition with Galerie Nagel Draxler, Theo Triantafyllidis (*1988 in Athens, lives and works in Los Angeles and Athens) will create an Online Multiplayer Game, where players are dropped naked and voiceless into a bleak environment. Their only path to survival is kindness.

Theo Triantafyllidis „Feral Metaverse“, Galerie Nagel Draxler © Theo-Triantafyllidis

 

RUSSEL JAMES at the Camera Work Gallery. Anyone who wants to see beautiful women in lascivious poses should go to the Camera Work Gallery at Kantstrasse 149, Berlin-Charlottenburg, just 100 meters from the famous Paris Bar restaurant.
Opening on April 28th, 7pm – 9pm – by invitation only! Exhibition from 29.4. – 17.6.2023.

RUSSEL JAMES, „Erin Heatherton“, 2012, @ Russel James courtesy Camera Work Gallery

 

PAPER POSITIONS Art Fair with 56 international galleries in the beautiful rooms of Deutsche Telekom’s capital representative office at Französische Strasse 33, not far from the Foreign Office (and of course not far from the famous Borchardt restaurant, which will certainly be expecting many interesting guests again for the Gallery Weekend). More infos you will find here.

Paper Positions Art Fair, ph: Holger Jacobs

 

I SEE YOU Exhibition with 14 artists from the Berlin scene. Organized by artist Anna Borowy.
Among them the internationally renowned Martin Eder and Jonas Burgert.
Even night club icon Frank Kuenstler („King Size“, Georgia Bar“) is there.
And actor Lars Eidinger let off steam on the opening night last Friday as a DJ at the turntables. And every nicht live music.
Nåpoleon Complex, Modersohnstraße 35-45, 10245 Berlin (near Warsaw Bridge), from May 21 – 30, 2023, daily from 2 p.m. – 8 p.m.
My special recommendation!

Exhibition „I SEE YOU“ im Napoleon Komplex, courtesy Anna Borowy

As always, there are three important centers of Berlin galleries:
in Berlin-Mitte around Auguststrasse, in Schöneberg/Kreuzberg around Potsdamer Strasse and in Charlottenburg around Mommsenstrasse.
You can find more information on the official Berlin website

Beside all galleries, you should not ignore the state museums either.
The first choice should always be the Kulturforum with the Neue Nationalgalerie (right next to Potsdamer Strasse).
The new GERHARD RICHTER exhibition „Gerhard Richter – 100 works for Berlin“ (kultur24 reported) with 92 works by the most famous living German artist, which will later be loaned to the future Museum of the 20th Century, is of course particularly worth mentioning.

On the subject of the 20th century museum:
the controversial building by HERZOG & DE MEURON now had to be redesigned by the two Swiss star architects at the behest of our Minister of State for Culture, Claudia Roth (Green Party), to make it more climate-friendly.
The roof is now no longer translucent, but is paved with solar panels; the outer walls will no longer have a semi-permeable clinker wall, but a double-insulated, completely closed facade. Even the large gates, which should flood the building with light during the day, have to give way to small steel gates, which are only opened to a limited extent for the visitors entering.
And that’s why everything will be 10 million more expensive (currently 450 million euros in total). And of course it will take a year longer, until 2027 instead of 2026.
What are we not doing for the climate!

As for the climate:
let’s see if the „climate stickers“ (Klimakleber, how we call them in german, because they glue themselves on the streets, for blocking the traffic and creating the most possible chaos) won’t block our way when we are visiting the various art locations – or even throw tomato sauce at a few art works, as happened last year at the Museum Barberini.

Speaking of: NFT’s and AI ChatGBT
While NFT – art (digitally generated images that only exist as code, kultur24 reported) was a big hit two years ago and is now completely out again, AI-based art (AI Artificial Intelligence) is the new trend.
A few days ago, the song „Heart on My Sleeve“ appeared on several social media platforms in the USA, which was created by AI artificial intelligence by mixing voices and music from the two US rappers DRAKE and THE WEEKEND and combining them into a new song.
After protests from the two singers and from their label UNIVERSAL MUSIC, the song was quickly deleted from the platforms.
But where does pure copying end and where does new creation begin?
This can still become a big problem for the entire music industry.

But also in the field of art there is already the first scandal based on an AI creation:
The Berlin photographer Boris Eldagsen submitted a picture created with ChatGBT to the Sony Photography Award – and promptly won the renowned prize!
However, BORIS ELDAGSEN returned the prize because, as he said, he only wanted to use his AI-generated image to test how award ceremonies react to such “fakes”. Apparently, the jury at Sony hadn’t noticed anything suspicious.
There is still a lot to come in this way!

To all Gallery Weekend visitors: Have fun!

Gallery Weekend Berlin
From April 27th to 30th, 2023 (many galleries will probably still be open on May 1st)
The official website of the GALLERY WEEKENDS can be found here

 

Author: Holger Jacobs

Founder & Editorial Director of kultur24.berlin ug.
Founder & Editorial Director of kultur24 TV on Youtube.
Former correspondent for fashion in Paris.
Photographer, writer and filmmaker.

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